Urweltfundemuseum
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Modellansichten

Auf dieser Aufnahme erkennt man sehr
schön die Achsenverschränkung.
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An der A8 zwischen Ulm und Stuttgart liegt das kleine Örtchen Holzmaden. Dort befindet
sich der Steinbruch der Familie Hauff, in dem kommerzieller Schieferabbau betrieben
wird.
Die dabei zu Tage gebrachten Urweltfunde in Form von Fossilien werden im eigenen
Museum ausgestellt. In den 80er Jahren wurde das von Prof. Wilhelm geplante Gebäude
erheblich erweitert, wofür eigens ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben wurde.
In diesem Entwurfsvorschlag wurden dem ganz in
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Klinkerziegel gehaltenen Altbau zwei
weitere, ebenfalls verklinkerte Baukörper hinzugefügt.
Der dadurch entstandene Innenhof wird mit einer sehr filigranen und Lichtdurchlässigen
Fachwerkkonstruktion abgedeckt. Zum davor befindlichen "Klopfhof" wird der Raum
durch eine moderene, geschwungene Glasfassade transparent begrenzt.
Kernstück der Austellung ist ein ca. 20m langes, 4m breites und 6m hohes Schieferprofil,
das aus dem Steinbruch herausgehauen, und vor Ort wieder aufgebaut wurde. Es befindet
sich in dem langestreckten sarkophagähnlichen Baukörper.
Wesentliches Entwurfsthema: die "Achsenverschränkung", seinerzeit durch den
amerikanischen Stararchitekten Richard Meyer sehr populär.
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