11. Heizungsanlage
Im Keller des Hauses wird ein vollautomatischer Brennwertkessel installiert. Die Regelung erfolgt witterungsabhängig mit Nachtabsenkung. Die Kesselleistung entspricht der DIN 4107 nach Wärmebedarfsberechnung. Die Brauchwasseraufbereitung erfolgt über einen nebenstehenden Speicher Wassererwärmer. Der Betrieb erfolgt über eine Umwälzpumpe zur Speicherbeheizung mit Rückschlagklappe. Durch die effiziente Nutzung der im Abgas enthaltenen Wärmeenergie wird ein Wirkungsgrad über 100 % erreicht. Aufgrund der extrem niedrigen Abgasemissionen entfällt der Kamin, wodurch zusätzlicher Raum gewonnen wird und die Kosten der ansonsten jährlich, zweimalig erforderlichen Kaminreinigung entfallen.
Die Verteilung geschieht über mehrere Heizkreise mit raumindividueller Steuerung über ein Ventile je Heizkreis zur besseren Erreichung einer gleichmäßigen Raumtemperatur und Verringerung der Heizkosten. Die Beheizung der Räume erfolgt über Fußbodenheizung System `PORMO` oder gleichwertig, Heizestrich auf Wärme- / Trittschalldämmung.
12. Sanitäre Installation
Die gesamte Wasserversorgung wird in Edelstahlrohren ausgeführt. Die Hauptwasserleitung wird im Keller in das Gebäude eingeführt und am Hauptwasserzähler mit Druckminderer und Feinfilter angeschlossen.
Abwasser-Fallrohre werden als Guss-SML-Rohre ausgeführt. Eine Kaltwasserzapfstelle befindet sich an geeigneter Stelle im Bereich der Außenanlage. Die Verlegung der Rohrleitungen entspricht der Schalldämmung nach DIN 4109.
13. Sanitäreinrichtung
Art und Anzahl wie in den Grundrissen eingetragen:
Bad:
1 emaillierte Stahlwanne ca. 170 x 75 cm mit Ab- und Überlaufgarnitur, Aufputz-Mischbatterie Ce-Ramix und Handbrause, 1 Badetuchhalter, 1 Duschwanne ca. 75 x 80 cm mit Standrohrauslauf, Aufputz-Brausebatterie Ce-Ramix mit Brausegarnitur, verchromt, Metaflex-Schlauch und Handbrause, Duschvorhangstange,
1 wandhängendes Porzellan WC mit Sitz und Unterputzspülkasten, Papierhalter
1 Porzellan Waschtisch 63cm mit Einhebelmischbatterie, 1 Handtuchhalter, 1 Kristallglasspiegel, Ablage gefliest.
WC:
1 wandhängendes Porzellan WC mit Sitz und Unterputzspülkasten, Papierhalter,
1 Porzellan Handwaschbecken mit Einhebelmischbatterie, 1 Handtuchhalter,
Die Farbe der Sanitärobjekte ist weiß. Andere Farben sind auf Wunsch gegen Mehrpreis möglich.
Küche:
Wandbündige Anschlüsse für Kalt- und Warmwasser für bauseitige Spüle.
Abfluß für Spüle. Kaltwasseranschluß für Geschirrspülmaschine.
Keller:
Im Trockenraum befindet sich eine Kaltwasserstelle mit Abfluß für Waschmaschinenanschluß je Wohnung.
14. Elektroinstallation
Die gesamte elektrische Anlage wird nach den Richtlinien der VDE und den Vorschriften
des Stromlieferanten ausgeführt. Die Steckdosen und Lichtschalter bestehen aus hellen
Großflächenschaltern mit Unterputzleitungen.
Die verschiedenen Räume werden wie folgt ausgestattet:
Eingangsbereich (Treppenhaus):
Wandbrennstellen mit Kreuzschaltung
Klingel mit Gegensprechanlage in jeder Wohnung an der Haustüre
Garderobe:
1 Deckenbrennstelle mit Wechselschaltung
1 Steckdose unter Schalter
Gäste - WC:
1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
1 Steckdose unter Schalter
Küche:
1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
2 Doppelsteckdosen
1 Herdanschlußleitung
1 Spülmaschinensteckdose
1 Kühlschranksteckdose
1 Dunstabzugsteckdose
Abstellraum:
1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
1 Schalter
Wohnzimmer:
2 Deckenbrennstellen mit Ausschaltung
3 Doppelsteckdosen
1 Steckdose unter Schalter
Antennenleerrohr, Telefonleerrohr
Kinderzimmer:
1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
1 Steckdose unter Schalter
3 Steckdosen
Schlafzimmer:
1 Deckenbrennstelle mit Wechselschaltung
2 Doppelsteckdosen
1 Steckdose unter Schalter
Bad:
1 Wandbrennstelle mit Ausschaltung
1 Doppelsteckdose
Terrasse/Balkon:
1 Außensteckdose
Kellerräume und Kellervorraum: (je)
1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
1 Steckdose unter Schalter
Heizraum:
1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
1 Steckdose
Trockenraum:
1 Deckenbrennstelle mit Ausschaltung
1 Steckdose
je Wohnung 1 Waschmaschinenanschluß.
15. Glaserarbeiten:
Fenster und Fenster-Tür-Elemente (Lage und Größe nach Plan) sind isolierverglast und aus hochwertigem Kunststoff mit weißer Oberfläche gefertigt. Die Isolierglasscheiben sind außen umlaufend versiegelt. In jedem Raum erhält ein Fensterflügel einen Einhand-Drehkippbeschlag. Alle Flügel erhalten Gummilippendichtungen und Regenschutzschienen.
16. Rolläden:
Sämtliche Fenster-, Balkon und Terrassentüren in den Wohngeschossen, ausgenommen Dachflächenfenster erhalten Kunststoffrolläden mit Lüftungsschlitzen in isolierten Rolladenkästen mit Gurtrollern in Unterputzausführung mit Ausnahme der Fenster, bei denen aus konstruktiven Gründen der Einbau eines Rolladenkastens nicht möglich ist (z.B. wegen Schrägfensterkonstruktion).
17. Innenputz:
Die gemauerten Wände im Keller erhalten einen einlagigen Kalkzementbestich.
Die Wände in den Wohngeschossen erhalten einen einlagigen Gipswandputz mit
tapezierfähiger Oberfläche.
Im Bad und WC werden die Wände mit Kalkzementputz ausgeführt.
18. Außenfassade:
Die Außenfassade erhält von Geländeoberkante bis zum Dach einen zweilagigen
mineralischen Putz.
Der Grundputz ist ein Kalk-Zement-Putz, Deckputz ein mineralischer Reibeputz.
Die Farbe des Aussenputzes erfolgt nach Angabe der Baurechtsbehörde.
19. Estrich:
In den Wohnräumen wird ein schwimmend verlegter Heizestrich mit Wärmedämmung
entsprechend Wärmeschutznachweis ausgeführt.